Mädchen balanciert rückwärts mit ausgebreiteten Armen über einen Metallbalken am Boden der Sporthalle.

Balancieren rückwärts

Wichtige Hinweise zur Durchführung der Testaufgabe

Aufbau der Station

Die drei Balancierbalken werden in der festgelegten Reihenfolge von breit nach schmal (6 cm, 4,5 cm und 3 cm) ausgelegt. Das Startbrett wird so ausgerichtet, dass die Kinder beim rückwärts Balancieren auf eine freie Wand oder in einen ruhigen Bereich blicken und nicht durch andere Kinder abgelenkt werden. 

Vor und hinter den Balken steht ausreichend Platz zur Verfügung, um die Aufgabe sicher durchführen zu können.

  • Drei Balancierbalken in den Breiten 6 cm, 4,5 cm, 3 cm
  • Startbrett
  • mindestens eine Person zur Testdurchführung

Ablauf der Testung

Die Testaufgabe wird mit Sportschuhen durchgeführt. Die Durchführung erfolgt einzeln, sodass sich immer nur ein Kind auf dem jeweiligen Balken befindet.

Das Kind steht zu Beginn aufrecht auf dem Startbrett. Nach dem Startsignal balanciert das Kind rückwärts über den Balancierbalken. Gezählt wird jeder Schritt, bei dem der Fuß den Balken berührt. Erst wenn auch der zweite Fuß das Startbrett verlässt, werden die Schritte gezählt. Der erste Fuß ist demnach KEIN gültiger Schritt.

Für jeden Balken werden zunächst ein Probedurchgang (vorwärts und rückwärts) sowie anschließend zwei Wertungsdurchgänge durchgeführt. Die maximale Punktzahl beträgt 48 Punkte aus insgesamt sechs Wertungsdurchgängen.

Erreicht das Kind das Ende des Balkens mit weniger als acht Schritten und kein weiterer Fuß auf den Balken gesetzt werden könnte, erhält das Kind ebenfalls 8 Punkte. Ein gelungener Probeversuch rückwärts, der zur vollen Punktzahl führt, kann bereits gewertet werden. 

  • Es zählt jeder Schritt rückwärts, bis ein Fuß den Boden berührt
  • Es gibt zwei Durchgänge pro Balken
  • Pro Schritt erhalten die Kinder einen Punkt
  • Insgesamt gibt es höchstens 8 Punkte pro Versuch

  • Fuß berührt den Boden
  • Füße werden nicht hintereinander gesetzt

  • Das Startbrett kann von wartenden Kindern weitergegeben werden, sodass Kinder auf unterschiedlichen Balken gleichzeitig balancieren können.

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